Tropische Stürme über dem Atlantik sind seit jeher ein bekanntes Wetterphänomen der zweiten Jahreshälfte. Die meteorologische Hurrikansaison dauert offiziell vom 1. Juni bis 30. November, wobei sich die meisten Stürme in der Zeit zwischen Ende Juli und September entwickeln, ohne dass sich hieraus eine Gesetzmäßigkeit ableiten ließe.
Es gab in der Vergangenheit immer wieder Zeiträume wechselnder Intensitäten von tropischen Stürmen. Mal blieb es relativ ruhig, dann folgten einander mehrere schwere Hurrikans. Um als solcher eingestuft zu werden, braucht es Windgeschwindigkeiten von über 118 Kilometer pro Stunde
Dass derartige Naturgewalten teilweise große Schäden anrichten ist Fakt. Ebenso die hierzulande häufig übersehene Tatsache, dass ein Hurrikan immer nur einen Ausschnitt der Karibik bedroht, während der größte Teil der Region davon unberührt bleibt. Zudem gibt es mittlerweile ein gut funktionierendes Frühwarnsystem, das rechtzeitiges Reagieren ermöglicht. Die betroffenen Regionen haben ein bis zwei Tage Zeit, sich gegen den Hurrikan zu wappnen.
Als Urlauber sollte man wissen, dass es in der zweiten Jahreshälfte zu Stürmen in der Karibik kommen kann, von denen man möglicherweise auch selbst tangiert wird. Ernsthaft gefährdet waren Touristen dank der Sicherheitsmaßnahmen von Reiseveranstaltern und Hotellerie in der Vergangenheit allerdings nicht.
Vergleichbare Naturgewalten gibt es übrigens auch bei uns. Erst im Januar 2007 legte der Orkan „Kyrill“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 km/h das öffentliche Leben in weiten Teilen Europas lahm, forderte mehr als 30 Menschenleben und sorgte für Schäden in Milliardenhöhe.
Aktuellste Informationen über die Wetterlage in der Karibik bietet das National Hurricane Center im Miami Florida./font>