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Karibische Chartstürmer

Eines haben alle Karibikbewohner gemeinsam: die Liebe zur Musik. Seit Harry Belafonte 1956 den Calypso weltweit bekannt machte, schallen mitreißende Rhythmen von den karibischen Inseln in die ganze Welt.

Karibische Steelpans

Seine unverwechselbare Stimme machte Bob Marley zum Superstar und den Reggae weltweit bekannt. Seine Lieder waren mitreißend, in den Texten prangerte er Unterdrückung und Rassismus an. Marley wurde 1945 in dem winzigen jamaikanischen Dorf Nine Mile als Sohn einer schwarzen Siebzehnjährigen und eines weißen 51jährigen Plantagenaufsehers geboren. Er starb 1981 in Miami an Krebs.

Was für Jamaika Bob Marley ist für Aruba Padú del Caribe. Der Allroundkünstler hat es zwar nicht zu ganz großem internationalen Ruhm gebracht. Er trägt aber durch seine eingängigen, zum Tanzen anregenden Titel seit mehr als einem halben Jahrhundert zur Popularität karibischer Musik bei. Sein bekanntestes musikalisches Stück ist die Nationalhymne des Landes.

Karibik-Export Rihanna

Heute sind es vor allem Musiker wie der Jamaikaner Sean Paul oder der auf Haiti geborene Wyclef Jean, die in den internationalen Charts ganz oben mitmischen. Die Erben von Reggae-Legende Bob Marley „rocken“ mit ihren sexy Dancehall-Sounds Nachtclubs von Chicago bis München. Neuester Chart-Export ist die aus Barbados stammende Rihanna, die von einem Musikproduzenten entdeckt wurde, der auf der Insel Urlaub machte.

Untrennbar mit der Karibik verbunden ist auch die Steelpan, die in Trinidad erfunden wurde. Die Vielseitigkeit der Steelbands ist enorm, sowohl klassische als auch landestypische Klänge wie z.B. der Calypso gehören zu ihrem Repertoire. Jeweils im Oktober messen sich die besten Gruppen beim „Steelband Music Festival“ auf Trinidad & Tobago.

Kubanische Straßenmusiker

Ebenfalls ganz und gar karibisch ist die Salsa. Wörtlich übersetzt bedeutet Salsa „heiß“ im Sinne von „scharf und würzig“. Im Rahmen des jährlichen, internationalen Kongresses in San Juan, dem größten Salsa Tanz- und Musik Festival der Welt, stellen die Größen des Genres ihr Können unter Beweis. Auch in Kuba, der Wiege von Mambo, Rumba und Son, ist Musik allgegenwärtig. Salsakurse für Touristen erfreuen sich hier großer Beliebtheit. Aber nicht neidisch werden, wenn der Hüftschwung, das so genannte „Movimiento“, nicht gleich so geschmeidig klappt wie bei den temperamentvollen Kubanern!

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