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Traumstrände

Wenn es um Strände geht, dann ist in der Karibik nur eines schwierig: die Entscheidung. Goldener Sand, weißer Sand, rosafarbener Muschelsand? Hohe Wellen, sanfte Dünung, Surfen oder Plantschen? Für das Prädikat „schönster Strand der Karibik“ gibt es viele Bewerber.

Mit gleich „365 Stränden, für jeden Tag des Jahres“ wirbt Antigua & Barbuda. Sie verteilen sich bei beiden Inseln auf die gesamte Küstenlinie, sowohl an der Karibischen See als auch an der rauhen Atlantikseite. Hier locken unzählige geschützte Badebuchten. Beispielsweise Dickenson Bay, die Bucht, die kürzlich von Lesern der Britischen Zeitung „Sunday Mirror“ zur schönsten der Karibik gewählt wurde.

Die Shoal Bay auf Anguilla wird in dem Buch „Dream Beaches of the World“ als einer der zehn Traumstrände der Welt angeführt. Sonntags verwandelt sich die Shoal Bay in eine wahre Party-Location, wenn sich Einheimische und Gäste zum Ausspannen, Tanzen und Barbecue treffen. Mehrfach prämiert wurde auch der Zwölf-Kilometer-Strand an der Nordwest-Küste Arubas. Hier gehen Palm- und Eagle Beach ineinander über. Feinster, weißer Sandstrand, bis zu 400 Meter breit und 2006 von internationalen Reisejournalisten zum schönsten Strand der Karibik gewählt.

Delphin "Jo Jo" als Spielgeselle

 

Die Attraktion der Grace Bay, die wiederum vom Condé Nast Magazine zum besten Strand gekürt wurde, ist der Delphin „Jo Jo“. Er hat sich die Bucht als Spielwiese ausgesucht und begeistert die Gäste auf der Turks & Caicos Insel Providenciales mit seiner Zutraulichkeit.

Gleich drei karibische Strände zählt der Travel Channel 2006 zu den zehn Besten der Welt, darunter Bottom Bay auf Barbados, umschlossen von hohen Korallenfelsen, die einen wundervollen Blick auf die Ostküste der Insel bieten. Ebenfalls dabei: The Baths auf Virgin Gorda. Riesige Felsbrocken bilden eine Reihe spektakulärer, mit Meerwasser gefüllter Pools und Grotten. Wunderbar zum Klettern und Schnorcheln. Dritter Kandidat ist die zu Puerto Rico gehörende Insel Vieques, auf der man noch wirklich abgelegene Plätzchen ganz ohne Trubel finden kann.

Beim "Seven Mile Beach" wurde gemogelt

 

Auf den Bahamas zählt Treasure Cay zu den Stränden, die regelmäßig in den Top-Ten-Listen renommierter Reisemagazine auftauchen. Aber bei mehr als 700 Inseln und Inselchen, die alle mit feinsandigen Puderzuckerstränden gesegnet sind, lässt sich über diese Wahl noch streiten.

Die schönsten Strände von Grenada liegen im Südwesten der Hauptinsel. Hotels dürfen hier – wie überall auf Grenada – nicht die Kokospalmen überragen, damit die malerische Strandkulisse intakt bleibt. Absolut natur belassen ist der Strand Grand Anse in Guadeloupe, denn er gehört zum Nationalpark von Basse-Terre und darf nicht bebaut werden. Aber Baden und Relaxen ist natürlich erlaubt!

DerSeven Mile Beach” in Grand Cayman ist zwar in Wirklichkeit nur fünf Meilen lang, aber angesichts der makellosen Schönheit des schneeweißen Sandes muss man nicht kleinlich sein. Auf den Bermudas schließlich laden viele verträumte Buchten zum Strandhopping ein. Am besten mietet man sich ein Moped und sucht mit dem oder der Liebsten ein einsames Plätzchen zum Kuscheln und Sonnenbaden. Bleibt nur die Frage: Welcher Strand ist denn nun der schönste in der Karibik? Ganz klar – immer der, an dem man gerade liegt …

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