In den Sandals & Beaches Resorts in Jamaika und auf St. Lucia sind die Greenfees für die beiden hoteleigenen Golfplätzen bereits im Preis inbegriffen. Das Gleiche gilt für die All-Inclusive Resorts Super Clubs in Jamaika und die Almond Resorts auf St. Lucia.
Sonnenbaden, Chillen, Surfen – klar. Aber Golfen? Dass die Karibik eine Top-Destination für Golfer ist, gehört noch zu den besser gehüteten Geheimnissen. Erstaunlich, denn es gibt in der Karibik gleich mehrere Inseln, die für Golfer perfekt geeignet sind. Allein Jamaika, die Dominikanische Republik und Puerto Rico verfügen zusammen über mehr als 60 Plätze, einige davon von Weltrang. Egal ob Anfänger oder erfahrener Profi, die Auswahl ist groß.
Ein wahres Paradies für Golfer ist die Dominikanische Republik. Über 30 Plätze – darunter auch spektakuläre Kurse, von Weltklasse-Designern wie Robert Trent Jones und Pete Dye gestaltet – stehen den Gästen zur Verfügung. Am bekanntesten ist der regelmäßig unter die Top-50 der Welt gewählte „Teeth of the Dog“ im exklusiven Casa de Campo Resort, wo schon Bill Clinton höchstpersönlich den Schläger schwang. In den nächsten Jahren wird das ohnehin schon üppige Angebot weiter ausgebaut, allein für 2007 ist die Eröffnung von drei weiteren Plätzen geplant.
Jamaika hat sich mit zwölf Golfplätzen in den vergangenen Jahren zu einer Premium-Destination für Golfspieler in der Karibik gemausert. Angeführt wird die Liste von “The White Witch“ auf dem Areal des The Ritz-Carlton Golf & Spa Resort Rose Hall. Benannt ist „die weiße Hexe“ nach Annie Palmer, einstige Herrin des Anwesens, die der Legende nach gleich mehrere Gatten gewaltsam unter die Erde brachte und noch heute auf Rose Hall ihr Unwesen treibt. Spuk oder nicht – hier sollten nur erfahrene Spieler zur Runde starten. 300 Meter Höhenunterschied und oftmals kräftiger Wind stellen eine echte Herausforderung dar.
Abwechslungsreiches Golfterrain bietet auch Barbados. Allerdings sind mit Ausnahme des Barbados Golf Club sämtliche Anlagen privat und müssen vor Anreise über einen Veranstalter gebucht werden. Das Non plus Ultra ist hier das Sandy Lane Golf Resort. Verirren kann man sich auf den insgesamt drei Plätzen nicht, denn die Carts sind mit einem GPS-Satelliten-Navigationssystem ausgestattet. Es zeigt metergenau die Distanz zur Fahne und dient praktischerweise auch zur Bestellung von Getränken und Snacks.

Ein weiterer Hot-Spot in Sachen Golf sind die Bahamas. Die Tradition ist beachtlich: Der „Cable Beach Golf Course“ in Nassau wurde bereits im Jahr 1929 errichtet. Insgesamt locken auf den Bahamas sechs 18-Loch-Golfplätze.
Mit der größten Golfplatzdichte weltweit sichert sich auch Bermuda einen Platz unter den führenden karibischen Golfdestinationen. Acht anspruchsvolle Greens verteilen sich auf 54 Quadratkilometer. Darunter der legendäre Mid Ocean Club, auf dem schon Churchill seine Runden drehte.
Das hochkarätige Golfturnier, bei dem die acht besten Golfer des Wettbewerbsjahres um die Meisterschaft spielen, wird am 14. und 15. Oktober 2008 im Mid Ocean Club ausgetragen. Gastgeber Bermuda bietet über seine deutsche Vertretung auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, Eintrittskarten, Pauschalangebote und Zusatzpakete für Golfer zu buchen. Infos unter Tel.: 08867 – 9139.