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Mehr als nur dabei zu sein

Cover Girl Tanya Streeter

Ein Atemzug reichte. Nach drei Minuten und 38 Sekunden tauchte sie wieder auf: aus 112 Metern Tiefe! Damit hat Freitaucherin Tanya Streeter in den Gewässern rund um die Turks & Caicos Islands gleich mehrere Rekorde gebrochen und ist die beste Taucherin der Welt. Doch Tanya Streeter, die auf den Cayman Islands geboren wurde, ist nicht die einzige erfolgreiche Sportlerin aus der Karibik. Eine Vielzahl von Athleten errangen Medaillen, stellten Rekorde auf und rückten so ihre Heimat in Blickpunkt des Interesses.

Flott auch jenseits der Tartanbahn: Merlen Ottey

Eine weitere Sportlerin aus Jamaica konnte das Publikum für sich einnehmen: Merlene Ottey. Sie ist die erfolgreichste Sprinterin der letzen zwanzig Jahre. Obwohl sie noch nie einen Titel bei den Olympischen Spielen gewinnen konnte, zählt sie mit acht olympischen Medaillen, 14 Weltmeisterschaften und insgesamt 46 Medaillen zur absoluten Weltspitze. Einige ihrer größten Konkurrentinnen kommen ebenfalls aus der Karibik. So wie die dreifache Olympiasiegerin Sandra Sturrup von den Bahamas oder die mehrfache Europameisterin Christine Arron aus Guadeloupe.

Cubas Hero: Javier Sotomayor

Bereits in den 30er & 40er Jahren sorgte Manny Ramjohn in den Leichtathletikstadien für Furore. Der Langstreckenläufer aus Trinidad & Tobago machte sich nicht nur durch zahlreiche Siege einen Namen, sondern vor allem dadurch, dass er barfuß lief. Neben spannenden Rennen zählen aber auch „große Sprünge“ zu den Lieblingsdisziplinen karibischer Athleten. Hoch hinaus ging es für den Kubaner Javier Sotomayor bereits 1984. Der Sechzehnjährige sprang mit 2.33 Metern erstmals über 2.30, gewann später diverse Titel und hielt mehrere Jahre den Weltrekord. Aus Kuba kommt ein weiterer Rekordhalter: Jose Atlecona war mit 64 Jahren der älteste Teilnehmer bei Olympischen Spielen.

Cool Runings

Ganz ohne Rekorde eroberten vier Männer aus Jamaica die Herzen des Publikums. Das Bob-Team begeisterte bei den Olympischen Spielen in Calgary (1988) durch ihre Fröhlichkeit und ihren unermüdlichen Sportsgeist - trotz technischer Schwächen und etlicher Stürze. Vier Jahre später machten sie einen gewaltigen Sprung nach vorne und wurden 14. Besonders populär wurde das Team nicht zuletzt durch den Film „Cool Runnings“.

Wurden Filmstars: Die Bobfahrer aus Jamaica
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