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Wenn Surfer abheben

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Am Lenkdrachen über die schäumende Gischt sausen: Die erst seit einigen Jahren existierende Sportart Kitesurfen erfreut sich einer rasant wachsenden Fan-Gemeinde. Die Mischung aus Drachenfliegen, Surfen und Windsurfen ermöglicht es, spektakuläre Sprünge zu vollführen und dabei bis zu acht Sekunden über dem Wasser zu „fliegen“. Kite-Surfing-Schulen gibt es inzwischen fast überall in der Karibik. Bereits in zwei bis vier Tagen kann man die Grundkenntnisse erwerben und seine ersten „Jumps“ machen.

Eine der ersten Karibik-Inseln, auf der die Drachenlenker ein Zuhause fanden, ist Antigua. Der Strand „Jabberwock“ im Norden des Archipels ist heute als „Kite Beach“ bekannt. Zum internationalen Treffpunkt der Szene hat sich Cabarete in der Dominikanischen Republik entwickelt, wo seit 2000 alljährlich der Cabarete Kiteboarding World Cup stattfindet. Inzwischen gibt es dort sogar einen speziell ausgewiesenen Kitesurfstrand, an dem sich die Fans dieses noch relativ jungen Sports versammeln.

Auch das weiter südlich gelegene Aruba ist aufgrund des steten Passatwindes bei Kite-Surfern angesagt. Alljährlich findet hier im Sommer einer der größten Wind- und Kitesurfing-Events statt, die Aruba Hi-Winds Competition. Ebenfalls beliebt: Tobago, die Schwesterinsel Trinidads. Gut geeignet für Anfänger ist die Bucht „Pigeon Point“ an der Westküste. Die weite Fläche glasklaren Wassers und der etwa 1.600 Meter lange, weiße Sandstrand bieten ein ideales Lernterrain. Weitere „Hot Spots“ der Kite-Szene sind Barbados und Virgin Gorda, die drittgrößte der British Virgin Islands. Eine Übersicht von mehr als 140 bereits „Kite-getesteten“ Karibik-Stränden findet man unter www.kitebeaches.com.

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