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Faszinierende Unterwasserwelt

 

Mit unzähligen Korallenriffen, bester Sichtweite im klaren, warmen Wasser und vielfältiger Flora und Fauna gehört die Karibik zu den Top-Destinationen für alle, die ihren Urlaub am liebsten unter Wasser verbringen.

Schwerelos gleitet man durch eine fremde, bunt schillernde Welt. Ein Gefühl wie Fliegen. Wer einmal abgetaucht ist, wird meist zum „Wiederholungstäter“. Dabei ist der Einstieg in den Tauchsport weitaus einfacher als häufig angenommen. In der Karibik gibt es fast überall die Möglichkeit, während des Urlaubs einen Tauchkurs zu absolvieren. Schon innerhalb von einer Woche kann man dann sein Tauchbrevet in den Händen halten. Komplette Tauchpakete bietet z.B. TUI in Bonaire, Curaçao und Tobago an. Günstig und praktisch ist auch das Ultra-All-Inclusive-Konzept der Sandals & Beaches Resorts. Zwei Tauchgänge pro Tag sind hier im Preis inbegriffen, ebenso die Ausrüstung.

 

Neben bekannten Hot Spots wie den ABC-Inseln, den Bahamas oder Kuba hat die Karibik noch jede Menge Geheimtipps zu bieten. Einer davon ist Montserrat. Nach dem Vulkanausbruch von 1995 entstand an der Küste eine maritime Schutzzone, in der sich die Unterwasserwelt ungestört erholen konnte und jetzt zu neuem Leben erblüht. Die heiße Lava, die im Süden der Insel ins Meer floss, hat dort eine einzigartige Unterwasserlandschaft geschaffen. In einer Tiefe von ca. 15 Metern entstanden riesige Blöcke erstarrten Vulkangesteins, durchzogen von Schluchten in denen Schildkröten, Vasenschwämme und Hirnkorallen ein neues Zuhause gefunden haben.

Schauen, Staunen, Schützen

 

Schutz und Erhaltung der Unterwasserwelt ist für alle Karibik-Länder eine wichtige Aufgabe, in die auch Touristen gerne mit einbezogen werden. So gibt es bei der „Caja de Muertos“ in Puerto Rico einen Unterwasserlehrpfad für Schnorchler. In einer Tiefe von ca. drei Metern sind Schilder mit Bildern und Erklärungen angebracht. Die Schautafeln sind durch einen ca. 300 Meter langen Bojenpfad verbunden. Lebende Ansichtsexemplare sind in der Regel ganz in der Nähe zu finden.

Tauchen mit Meeresbiologen

Noch professioneller geht es auf den Cayman Islands zu. Wissbegierige können dort ab sofort gemeinsam mit Meeresbiologen des Central Caribbean Marine Instutute tauchen und diese bei ihrer Forschungsarbeit unterstützen. Ein ähnliches Programm bieten die „Aquanauts“ auf Grenada. Die Kurse sollen das Verständnis für die Schönheit und Verletzlichkeit der einzigartigen Ökosysteme wecken. Für Verständnis wirbt auch www.sharkproject.com. In der Abaco Shark School auf den Bahamas können sich Taucher unter fachkundiger Leitung den oft missverstandenen Meeresräubern nähern.

Cousteau-Denkmal unter Wasser

 

Auf den British Virgin Islands widmet sich Jean Michel Cousteau, Sohn des berühmten Meeresforschers Jacques Cousteau, dem Schutz der maritimen Vielfalt. Seinem Vater hat man auf Guadeloupe ein Denkmal gesetzt – unter Wasser. In der nach ihm benannten Cousteau Réserve ragt die Bronzestatue des Tauchpioniers aus dem Meeresboden und lässt in alle Ewigkeit bunte Fischwärme an sich vorüberziehen.

Wracktauchen >>

Korallen-Wiki

Alles so schön bunt hier! Wem das als Wissen über die Unterwasserwelt nicht reicht, der findet ab sofort ein neues Korallen-Lexikon online: Bei Coralpedia sind 179 karibische Korallen und Schwämme gelistet, insgesamt mehr als 100 Bilder helfen bei der Identifizierung.


Tauchguide Karibik

Shore-Diving, Wracktauchen, spektakuläre Drop-Offs und bunt bevölkerte Korallenriffe: Die Vielfalt der karibischen Unterwasserwelt steht der zu Lande in nichts nach. Wer hier abtauchen möchte, findet im englischsprachigen Tauchguide der Caribbean Tourism Organisation jede Menge Informationen zu den 32 karibischen Destinationen. Kurzporträts der Unterwasserwelt, Tipps für die besten Tauchspots und Tauchveranstalter vor Ort. Zum Download >>


Deutschsprachige Tauchbasen in der Karibik


Liveaboards:

www.aquacatcruises.com
www.aggressor.com

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