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Abenteuer pur auf verwegenen Pfaden

Wanderer in Nevis

Entspannen an einem der wunderschönen Traumstrände der Karibik ist sicherlich schön. Doch irgendwann packt jeden die Abenteuerlust. Was verbirgt sich im Landesinneren? Die Antwort lautet: Tropische Regenwälder, atemberaubende Wasserfälle und eine farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Wie man diese exotische Naturlandschaft entdecken will, bleibt jedem selbst überlassen. Ob mit dem Mountainbike, zu Pferde oder einfach zu Fuß: Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Karibik selbst.

Wanderparadies Guadeloupe

Gefährliche Giftschlangen und Raubtiere gibt es im insularen Regenwald nicht. So ist auf der französischen Antillen-Insel Guadeloupe der Waschbär bereits das mächtigste Tier. Besonders gern lebt er im größten Nationalreservat der Karibik, dem “Parc National de la Guadeloupe”. Fast 400 Kilometer gut ausgebaute Wanderwege laden Trekking-Freunde zu ausgiebigen Ausflügen in den Regenwald ein. Gesäumt sind die Pfade von zum Teil 60 Meter hohen Mahagoni- und Teakbäumen. Dazwischen sprießen leuchtendgrüne Farne und Moose hervor. Zahlreiche Wasserfälle stürzen an den Hängen hinab. Schließlich erhebt sich inmitten dieser tropischen Pflanzenwelt der 1.467 Meter hohe Vulkan “La Soufriere”.

Dominica: Badepause im Hotpool

Eine gute Kondition und festes Schuhwerk brauchen Trekking-Freaks, die den “Morne Trois Pitons National Park” auf Dominica erkunden wollen. Acht bis zehn Stunden dauert die Tour zum Boiling Lake, die nur mit einem ortskundigen Führer realisierbar ist. Auf der Strecke durchwandert man zunächst reinen Regen- und Nebelwald, bevor es in das “Valley of Desolation” geht. Hier wird jeglicher Pflanzenwuchs durch übel riechende Schwefelquellen verhindert. Der Aufstieg lohnt sich trotzdem – denn an der Oberfläche des “Boiling Lake” köchelt und blubbert es unablässig, da der See durch vulkanische Energie aufgeheizt wird.

Erloschene Vulkangipfel erklimmen

Wer hoch hinauf will, muss früh aufstehen! Der Aufstieg auf Jamaikas größten Berg, dem 2.256 Meter hohen Blue Montain Peak, beginnt mitten in der Nacht, damit man im Morgengrauen die atemberaubende Aussicht vom Gipfel genießen kann. Zur “Eroberung” des allerhöchsten Berges der Antillen müssen sich rekordsuchende Kletterer auf den Weg in die Dominikanische Republik aufmachen. Um die 3.175 Meter des Pico Durante in Angriff zu nehmen, braucht es genügend Zeit und Energie. Schließlich erstreckt sich die anstrengende Tour über mehrere Tage.

Den unverkennbaren Duft der Gewürzinsel Grenada erleben Besucher, die sich auf den Weg durch das Grand Etang Forest Reserve machen. Auf dem fruchtbaren Vulkanboden der Insel wachsen immerhin zwei Drittel des Weltbedarfes an Muskat.

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